Der Blick aus dem Fenster, ein neuer Tag beginnt.
Das Cafe und der Bootsanleger im Vordergrund
Der Blick von der Seebrücke auf den Strand und das Hotel
Es ist Samstag, 5:20 Uhr, ich habe gut geschlafen... aber bin putzmunter.. mein Schatz schläft noch. Da ich gestern Abend nicht mehr zum Schreiben gekommen bin, sitze ich jetzt am Laptop!
Gestern hatten wir wieder je 3 Anwendungen... Kältetherapie, Ganzrückenmassage und Kohlensäurebad.. Und natürlich gingen wir morgens wieder schwimmen und begannen danach den Tag mit einem guten Frühstück.
Es war morgens schon strahlender Sonnenschein... und versprach ein richtig schöner Sommertag zu werden. So dass wir beizeiten überlegten, was wir in unserer "Freizeit" , die heute gegen 13 Uhr begann, anstellen.
Wir entschieden uns für eine Wanderung zur Kolberger Seebrücke.. hin und zurück so ca. 8 km.
Und da habe ich mich natürlich vorher etwas zur Geschichte dieser Seebrücke schlau gemacht:
Seit 1881 gab es an dieser Stelle in Form eines langen hölzernen Seestegs eine Seebrücke, die im damals aufstrebenden Seebad zum Sonnen und Flanieren genutzt wurde.
1973 wurde sie umgebaut und war ursprünglich auch als Anleger für Ausflugsschiffe gedacht. Mittlerweile ist der Meeresgrund hier viel zu flach - vor allem seit Verbreiterung der Strände.
Auf dem Betonfundament am Ende der Mole sollte schon in den siebziger Jahren ein Cafe errichtet werden. Aber der Seegang um die Mole ist im Herbst und Winter derart heftig, dass die Pläne fallen gelassen wurden.
Bis Mitte 2014 wurde die Brücke erneut umgebaut. Heute ist sie mit 220 m Länge und 9m Breite die 2. längste Seebrücke in Polens und befindet sich 4,5 m über dem Meeresspiegel.
Zunächst liefen wir den wunderschönen Weg in der Promenade... im Schatten bis zum Strandeingang "Weidenfels Schanze"
tranken dort ein Wasser und gingen dann vor zum Strand, um wieder im seichten Wasser zu laufen. Diesmal hatten wir uns ordentlich eingecremt, denn die Sonne schien recht kräftig.
Man merkte es auch an den vielen Menschen, die sich im Wasser und am Strand tummelten.
Walter hatte ein flottes "Höschen" unter der Jeans und ließ es sich nicht nehmen, in der Ostsee abzutauchen.
Und dann sahen wir sie ersten Umrisse der Seebrücke... und immer mehr Menschen am Strand!
Das Cafe und der Bootsanleger im Vordergrund
Der Eingang zur Seebrücke
Leckeren Eiskaffee haben wir uns verdient... es gibt ja kein Mittag!!!
Die Burschen waren immer auf Habachtstellung... vielleicht gibt es ja etwas zu fressen.
Alles SEHR massiv gebaut!
Gegen 5 Uhr marschierten wir dann unsere knapp 4 km entlang der Promenade wieder zurück ins Hotel.. wieder im Schatten... das tat gut.
Dem Gitarrenkonzert in unserer Strandbar lauschten wir noch eine ganze Weile und lernten dabei ein sehr nettes Ehepaar aus der Gegend von Schwerin kennen und stellen fest, dass unsere Lebenswege sehr viele Parallelen haben.
Wir verabredeten uns nach dem Abendessen auf ein Gläschen Wein auf der Außenterrasse.
Dabei erfuhren wir, dass sie eine begnadete Malerin ist.
Ein wenig beobachteten wir die untergehende Sonne
Und wieder war ein wundervoller Urlaubstag zu Ende


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen